Roberto Lorenz
„Ich bändige
den Stein.“
Ein Leben für die Form, die Geschichte – und das Handwerk.
Seit 1979
Stein nicht nur bearbeiten. Ihn verstehen.
Mehr als vier Jahrzehnte arbeitet der gebürtige Freiberger Roberto Lorenz mit Naturstein. 1979 begann er seine Ausbildung bei der PGH Naturstein. Ein prägender Ausbildungsort war der Park Sanssouci in Potsdam.
Zwischen Pergolen, Skulpturen und historischen Fassaden lernte er nicht nur die Technik der Steinbearbeitung, sondern auch das Sehen: Proportionen, Formen und die Veränderungen, die Material im Laufe der Zeit erfährt.
„Ich wollte nie einfach nur Steine behauen. Ich wollte sie verstehen.“
Handwerk mit Geschichte
Von Sanssouci bis zur Frauenkirche.
Historische Bausubstanz wurde zum Schwerpunkt seines beruflichen Weges. Seine Arbeit führte ihn unter anderem an den Berliner Dom, zur Dresdner Frauenkirche, in Steinbrüche in Ungarn – und immer wieder zurück nach Potsdam.
In Sanssouci rekonstruierte Roberto Lorenz unter anderem Marmorpostamente unterhalb der Marmorallegorien rund um den großen Springbrunnen. Hinzu kommen Restaurierungen historischer Fassaden sowie die Herstellung und Wiederherstellung von Säulen, Pfeilern, Vasen, Treppen und bildhauerischen Elementen.
Die Weiterbildung zum Restaurator im Handwerk ergänzt die jahrzehntelange praktische Erfahrung fachlich.
Haltung
„Stein ist ehrlich. Er gibt nichts preis, wenn man ihn nicht kennt. Man muss ihn bändigen – dann folgt er meiner Formgebung.“
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Stationen
Erfahrung, die über Jahrzehnte gewachsen ist.
Beginn der Ausbildung
Ausbildung bei der PGH Naturstein; Sanssouci wird zu einem prägenden Ort seiner handwerklichen Entwicklung.
Sehen lernen
Historische Formen, Proportionen und das Altern von Naturstein werden zum stillen Lehrmeister.
Eigener Meisterbetrieb
Gründung des Handwerks-, Innungs- und Meisterbetriebs Roberto Lorenz.
Restaurierung & Naturstein
Denkmalpflege, Restaurierung und individuelle Steinmetzarbeiten mit Erfahrung, Präzision und Respekt vor dem Material.
Haltung
Verantwortung für das Material, für die Geschichte und für das, was bleibt.
Projektidee?